News 2017

  

Resümee 2017

 

Auf unserer Jahresendveranstaltung am 29. November 2017 haben wir auf das zu Ende gehende Jahr mit Stolz zurück geschaut. So ist es dem IDM wieder gelungen, seine erfolgreiche Arbeit kontinuierlich fortzusetzen. Dafür stehen erfolgreiche Projektabschlüsse, die Einführung neuer Produkte bei den Kooperationspartnern und die Wertschätzung als kompetenter Auftragnehmer für Auftragssynthesen.

Mit dem Brandenburger Innovationspreis Kunststoffe Chemie 2017 wurden wir zwar nicht ausgezeichnet, wird uns aber Ansporn sein, sich 2018 wieder zu bewerben. http://innovationspreis.kunststoffe-chemie-brandenburg.de/preistraeger-2017/

Das Poster anlässlich der Bewerbung zum  Brandenburger Innovationspreis Kunststoffe Chemie 2017 können Sie sich hier als PDF anschauen

Das IDM wünscht allen Mitgliedern, Mitarbeitern, Freunden des Vereins und natürlich allen Kooperations-, Projekt- und Geschäftspartnern eine frohe Weihnachtszeit. Für das neue Jahr 2018 viel Erfolg, alles Gute und persönlich viel Gesundheit.

 

Zum Jahresende 2017

 

Bevor unsere Jahresendveranstaltung am Mittwoch, dem 29.11.2017, 16.00 Uhr stattfindet, hier einige Neuigkeiten aus dem IDM:

Am 10.10.2017 fanden die Vorstandswahlen der Landesvereinigung Außeruniversitärer Forschung Brandenburg (LAUF e.V.) statt. Dr. Thomas Köpnick wurde als Beisitzer in den Vorstand - die privaten Forschungseinrichtungen des Landes vertretend - einstimmig gewählt. Diese in Deutschland einmalige Interessensvertretung, der Institute der Helmholtz-, Max-Planck- und Leibnitz-Gemeinschaften, der Fraunhofer Gesellschaft sowie Landes- und private Einrichtungen angehören, präsentiert durch ihre Öffentlichkeitsarbeit bei politischen Entscheidungsträgern, Medien und Bürgern die vielfältige Forschungslandschaft des Landes Brandenburgs und veranschaulicht deren Wert für Land und Bund.

Die Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie 2017 findet am 22. November in Schwedt/O. statt. Das IDM präsentiert sich dort als Bewerber um den Innovationspreis 2017 unter der Überschrift: »Innovationen aus Teltow – Metabolite für die ganze Welt«.

Seit nunmehr über einem Jahr agiert das IDM im Haus I am Forschungsstandort und kann seine Forschungs- und Entwicklungsprojekte erfolgreich bearbeiten. Dieses Resümee konnte auf der Feier des 25-jährigen Firmenjubiläums bei unserem wichtigsten Kooperationspartner - der Allresist GmbH, Strausberg - gezogen werden. Die langjährige Zusammenarbeit, geprägt von Ideen, Innovationen, erfolgreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit, Scaling-Up und begleitender Produktionskontrolle, mündete in zahlreichen innovativen Produkten, die zur Weltspitze gehören. CSAR 62, Electra 92 und Phoenix 81 heißen die neuen Resiste, auf die wir gemeinsam stolz sind. EOS 72 steht schon in den Startlöchern. Auch an dieser Stelle unseren herzlichen Glückwunsch der Allresist GmbH!

25 Jahre Allrestist GmbH, Strausberg
Foto: Stephan Dreyse, BAB

Ende Oktober fand das Abschlusstreffen des EUROSTARS Projektes »PPA-Litho« statt. Alle Projektpartner stellten übereinstimmend fest, dass die Projektziele mehr als erfüllt wurden. Förmlich bis zur letzten Stunde untersuchte SwissLitho verschiedene vom IDM synthetisierte Polymerchargen. Es ist gelungen, ein Material speziell so zu optimieren, dass mit dem NanoFrazor exakte Strukturen einschreibbar sind – besser als in Produkten namhafter Chemikalienlieferanten. Damit bekommt der Phoenix 81 eine neue Qualität.

EUROSTARS Projekt PPA-Kitho - Poenix 81
AFM-Aufnahme vom strukturierten PPA (SwissLitho AG)

Zum Ende des Jahres werden wir einige FuE-Projekte erfolgreich abschließen. So z.B. das Kooperationsprojekt mit der IMOS Gubela GmbH und der Synthon Chemicals GmbH & Co. KG. Die Bemusterung mit Polarisationselementen für den NIR-Bereich steht unmittelbar vor dem Abschluss. Und die Weichen für unsere FuE-Arbeiten in 2018 werden bereits gestellt, entsprechende Projektanträge sind eingereicht bzw. sind in Vorbereitung.

Ein erfolgreiches Jahr neigt sich bald dem Ende, aber bis dahin gibt es noch viel zu tun …

 

Mitgliederversammlung 2017

 

Am 29. Juni 2017 fand die jährliche, satzungsgemäße Mitgliederversammlung des IDM statt. Beginnend mit der Besichtigung der neu angemieteten Labor- und Geschäftsräume im Haus I konnten sich die Mitglieder und Mitarbeiter des Instituts bei Kaffee und Kuchen – gesponsert anlässlich eines runden Geburtstags – für eine angeregte Diskussion stärken. Dann erfolgten die Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2016 und die Entlastung des Vorstands, anschließend die Vorstellung des Finanzhaushaltes und der strategischen Aufgaben für 2017.

Auch an dieser Stelle ist das hohe Engagement aller Mitarbeiter zu würdigen, bei laufendem Geschäftsbetrieb, den Umzug in die neuen Räume bewältigt zu haben. Nicht nur, dass die Auftragsbücher voll waren, so konnten in dieser Zeit auch weitere Projekte und Forschungsaufträge erfolgreich initiiert werden.

Die anschließenden Wahlen bestätigten die Vorstände. In das beratende Gremium zwischen den jährlichen Mitgliederversammlungen – ein bewährtes Instrument, dass quartalsweise zusammen tritt – wurden Dr. Hans-Detlev Gilsing, Dr. Wilfried Lamm, Dr. Regina Rosenhauer, Dr. Burkhard Schulz, Dr. Joachim Stumpe wieder gewählt. Ebenfalls einstimmig wählte die Mitgliederversammlung Dr. Thomas Köpnick zum geschäftsführenden Vorstand (vertretungsbefugt gem. § 26 BGB).

Auch wer nicht nur aufgrund des Unwetters an diesem Tag nicht nach Teltow kommen konnte, ist herzlich eingeladen, uns zu besuchen.

 

Vollstart in das neue Jahr

 

Mit Beginn des neuen Jahres 2017 – nunmehr im Haus I – konzentrierten sich die Aktivitäten zunächst auf den Abschluss einiger Projekte.

Im Rahmen eines vom BMWi geförderten Projektes (INNO-KOMM Ost) konnte ein neues, strukturoptimiertes Polymer entwickelt und synthetisiert werden, das in einem neuen chemisch verstärkten Positivresist von der Allresist GmbH getestet wurde. Mit »EOS 72« werden derzeit Tests in der Elektronenstrahllithographie durchgeführt.

Die Zusammenarbeit mit den Eurostars-Partnern »PPA-Litho« wird weitergeführt und Polyphthalaldehyd erfreut sich zunehmender Nachfrage für Anwendungen, an die vor drei Jahren noch keiner dachte. »Phoenix 81« eignet sich für extrem auflösende Lift-off-Anwendungen, Elektronenstrahllithographie (Raith GmbH), Elektrospinning oder eben für den NanoFrazor (SwissLitho AG).
Spezielle, aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Additive können Gummimischungen der MaTec GmbH thermisch beständiger und mechanisch stabiler machen (ZIM-KF).

Mit einem zweijährigen Projekt setzen wir die erfolgreichen Synthesen von Polythiophenen fort. Ziel ist aber nunmehr, die Materialien für Anwendungen in der Biosensorik und medizinischen Diagnostik zu entwickeln.

Drei neue Weichmachermetabolite, wurden in nur vier Monaten – im Auftrag der Cambridge Isotopes Inc., USA – entwickelt und synthetisiert.

Das haben wir zum Anlass genommen und uns um den Brandenburger Innovationspreis Kunststoffe und Chemie 2017 beworben.

 

 

 

 

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